Treffen der Münchner Panzerfreunde November 2010
Nach dem Oktobertreffen, was seinerzeit buchstäblich ins Wasser fiel, waren die Witterungsbedingungen beim heutigen Treffen etwas angenehmer. Gute 2 Grad und ein eher naßkaltes Wetter sorgten für die Rahmenbedingungen – was die Freude und den Fahrspaß der rund 15 Teilnehmerinnen und Teilnehmer überhaupt nicht trüben konnte.
Zu Beginn des Treffens dominierten die Panzer amerikanischer Bauart. Vor Monaten noch als echte Exoten vertreten, machten sich die Pershings diesmal so richtig breit. Und ein Modell schöner als das andere. Nicht nur die Optik beeindruckte die Zuschauer, auch das Fahrverhalten und der Sound, gekoppelt mit täuschend echt wirkendem Abgasqualm, konnten überzeugen.
Ob der amerikanische Panzerkommandant wußte, daß seine Lieblingszigarette in den 60er Jahren mit dem Slogan “It’s toasted” warb? Ich glaube, das war ihm so ziemlich egal – Hauptsache, er hatte seine “Luckies” – in diesem Fall als typisches Accessoire am Stahlhelm.

Im Laufe des Treffens spielte sich das panzermäßige Gleichgewicht ein. Neben einem Tiger, einem Panzer III und Panzer IV sorgte auch ein Bergepanther und ein russischer KV-1 für einen gewissen Ausgleich. Ganz modern wurde es mit dem Leopard 2 A6, der nicht nur mich mit seinem megamäßigen Sound und einem wahrscheinlich unübertrefflichen Fahrverhalten begeistern konnte.

Christian als Organisator der monatlichen Treffen hatte wieder seine kleinen Panzersperren mitgebracht. Zusammen mit einem Knüppeldamm aus Holz und einer provisorischen Holzbrücke sorgten sie bei den Kettenfahrzeugen und den Kommandanten für noch mehr Abwechslung im Sollner Forst.
Matsch und nasses Laub machten so manche Ausfahrt zu einem echten Abenteuer. Die große Zugmaschine mit Tieflader, eindeutig amerikanischer Abstammung, hatte so ihre Mühe, die Steigungen hinaufzukommen. Allerdings sollte nicht unerwähnt bleiben, daß der satte 8 kg schwere Leopard 2 das Hinaufkommen deutlich erschwerte.
Auch die Kids hatten ihren Spaß. Sie durften mit Christians Panzer III umherfahren, bis eine größere Rauchwolke auf ein ernstes Problem im Inneren schließen ließ. Der Qualm war gewaltig, die Ursache schnell gefunden. Ludwigs Raucher sorgte für diesen unplanmäßigen Halt und den kurzen Check in der FeldInst.

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