Treffen der Münchner Panzerfreunde Januar 2011
Minustemperaturen bis 7 Grad unter Null und eine schöne Schneedecke bildeten die Rahmenbedingungen beim Januar-Treffen der Münchner Panzerfreunde. Doch das tat der Freude rund um das Panzerfahren und Fachsimpeln keinen Abbruch.
Doch zunächst sah es so aus, als wenn heute nur eine Handvoll harter Panzerkerle den Weg in den Sollner Wald gefunden hätten. Also machte Rüdiger mit seinem runderneuerten Panzer III den Anfang und versuchte sich an den von Christian aufgebauten Hindernissen. Doch an der Auffahrt zur Brücke mußte er zunächst kapitulieren und zog es vor, die Überfahrt von der anderen Seite zu probieren. Später setzte Christian eine Holzrampe in den Brückenkopf, was für eine leichtere An- und Überfahrt sorgte.

Immer wieder ein Genuß ist der Bergeleo. Allerdings stand er heute wohl angesichts der Temperaturen nur wartend herum. Arbeit fiel für ihn und seine Besatzung unter dem Kommando eines HptFw nicht an. So hatte ich Zeit, mir die Details an diesem Panzer näher anzusehen. Ein schönes Teil!
Nach gut einer halben Stunde wurde es voller. Natürlich durften auch die obligatorischen Panzer aus den amerikanischen Waffenschmieden nicht fehlen. Doch aus sie hatten so ihre Mühen mit dem Schnee und dem Brückenhindernis.
Jürgen brachte mit seinem Jaddpanther und dem Panther zwei kampferprobte Modelle mit. Schon nach kurzer zeit forderten die tiefen Temperaturen ihren Tribut in Form von schnell aufgebrauchten Akkus.

Das Panzerfeld wurde schließlich mit dem russischen KV-1 weiter vervollständigt. Ins leise Fluchen kam sein Kommandant bereits zu Beginn der Einsatzfahrt, als der Panzer trotz Haltebefehl nicht stoppte und so den steilen und glatten Abhang hinuterrutschte. Zum Glück blieb diese Befehlsverweigerung ohne Folgen für den KV-1 und seinen weiteren Einsatz.
Noch am Morgen äußerte ich auf → Facebook den Wunsch nach einem Panzer in Wintertarnung – sozusagen passend zum Umfeld. Und tatsächlich rollte Torsten mit seinem Tiger “211″ an, stilecht mit aufgebrachter Kreidetarnung. Somit waren die Voraussetzungen für eine Einsatzfahrt gegeben. Doch schon nach wenigen Minuten kam das Aus für Panzer und Besatzung: Leitradabdeckung und eine Laufrolle verabschiedeten sich. Also ab in die FeldInst, um die im übrigen kaum ein Fahrzeug an diesem Nachmittag herumkam.

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